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45. Kunstausstellung

18. Januar 2018 bis 19. April 2018

Mit Petra Leipold, Annette Münster-Hoppensack und Michael Hermes stellen ab Januar drei Künstler aus, die mit sehr unterschiedlichen Ansätzen und Konzepten ihre künstlerische Energie in Bildern und Objekten ausdrücken. Sie präsentieren sich mit Malerei, illustrativen Grafiken sowie plastischen und objekthaften Werken. In ihren divergierenden Materialitäten und Formgebungen setzen sie sich unterschiedliche, aber nie festgelegte Grenzen und inhaltlich sind diese nicht „buchstäblich“ interpretierbar, dennoch sehr assoziativ erfahrbar angelegt.

Petra Leipold kam über die Fotografie zur Kunst. Pele, so ihr Künstlername, arbeitet bildnerisch figurativ, illustrativ wie objekthaft und „zitatenreich“. Sie kombiniert gern Text und Bild und verwebt darüber sprachliche und visuelle Aussagen zu neuen.

Annette Münster-Hoppensack ist seit 2004 künstlerisch freischaffend tätig. Von der Architekturkeramik kommend und diese beherrschend, greift sie in ihren freien Objekten und Skulpturen verschiedenste Materialitäten aus Ton, Porzellan und Paperclay auf, ohne sich allein auf diese zu beschränken. Experimentell und intuitiv erweitert sie diese und fügt jene ihren Grundmaterialien an bzw. lässt diese ineinandergreifen.

Michael Hermes Exponate bringen mehr noch die Farbe ins Spiel. Seine Bilder und bildhaften Objekte meiden jede starre Form. Das südfranzösische Périgord, das er als seine Seelenheimat bezeichnet, stellt für sein Schaffen eine wichtige Inspirationsquelle dar. Das zeigt sich einerseits in der überwiegenden Verwendung von handgeschöpften Papieren, andererseits in den ausgeprägten Farbgebungen

Petra Steinhardt, Kunsthistorikerin

Anmeldung Vernissage – 45. Kunstausstellung


Bis 11. Januar 2018

44. Kunstausstellung

Einmal wöchentlich trifft sich (bereits seit vielen Jahren) eine Gruppe begeisterter Amateurmaler im Atelier des Mülheimer Künstlers Alfred Dade. Dabei kann jeder sein eigenes Motto und seine individuelle Technik umsetzen (z. B. abstrakte Bilder, Landschaften oder eigene Interpretationen von Bildern großer Meister).

So hat Uwe Bayer etwa ein Jahr gearbeitet, um seine Darstellung von Vermeers „Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge“ zu erstellen. Zufrieden war er mit seinem Bild erst dann, als auch die Falten des Turbans exakt erkennbar waren und die Perlen im Schimmer leuchteten.

Patricia Haakert lässt ihrer Phantasie freien Lauf. Auf einer Leinwand von 80 cm x 100 cm schweben Geister über das Wasser oder schauen mit prüfenden Blicken durch das Geäst der Bäume. Am liebsten verwendet sie zarte Ölfarben, vorwiegend gelb-gold und hellgrün.

Jeannette Lusch hingegen verarbeitet ihre Erinnerungen aus den letzten Urlauben. Bilder von der New Yorker Skyline, von den Traumstränden in Florida oder Impressionen aus den Canyonlands sind nur einige Beispiele aus dem großen Repertoire.

Karla Röhm nutzt breite Ölpinsel, um wunderschöne Landschaften (z. B. Toskana oder rauhe Küstenabschnitte) auf einer großen Leinwand abstrakt darzustellen.

Dulce Schulze–Wethmar hingegen widmet sich der Aquarellmalerei. Ihre Landschaftsbilder laden zum Träumen ein, wirken beruhigend auf den Betrachter und stellen einen schönen Kontrast zum täglichen Stress in Alltag dar.

Helga Spree wiederum hat mit Acryl begonnen und malt jetzt seit einigen Jahren mit Ölfarbe. Sie lässt sich von den vielen Eindrücken ihres Lebens inspirieren. Über ihrem aktuellen Bild weht der Südwind und Wellen schäumen tosend ans Ufer.

Elisabeth Giesen hat in der Vergangenheit die Landschaftsmalerei favorisiert. Aktuell probiert sie etwas Neues aus und arbeitet an einer Portraitaufnahme eines Schäferhundes. Mit zarten Strichen lässt sie dabei seine Augen glänzen.

Christa Joskowiak spachtelt mit Ölfarben. Ihre besondere Vorliebe sind Fußballspieler, die fast fliegend ihre Bälle treten oder aber Steine in vielen bunten Farben, die durchsetzt sind mit Mineralien. Neben der Kreativität kommen aber auch die Gemütlichkeit und das Zusammensein nicht zu kurz. In einer großzügig bemessenen Pausenzeit steht der Austausch untereinander bei Kaffee und Kuchen im Vordergrund.

Ausstellungsdauer: 14. September bis 11. Januar 2018
Öffnungszeiten: Mo – Do: 7:30 – 16:45 Uhr • Fr: 7:30 – 12:30 Uhr
Besichtigung während der Öffnungszeiten nur nach Vereinbarung.

Ort: Remscheider Str. 16 • 45481 Mülheim an der Ruhr