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Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe gratulierte zum 90 jährigen Jubiläum

Am 10. Mai feierte der PVS Rhein-Ruhr/Berlin-Brandenburg e.V. sein 90 jähriges Jubiläum mit einem prominenten Gast: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hielt den Festvortrag im Hauptsitz des Konzerns in Mülheim an der Ruhr.

Er sprach von den Herausforderungen der Zukunft im Gesundheitswesen, in dem 5 Millionen Menschen arbeiten. Die Versorgung in Stadt und Land sei ein solidarisches Gesundheitswesen, das die Dualität der Systeme in der Krankenversicherung braucht. Eine Einheitsversicherung löse keine Probleme. Neben der Spitzenleistung sei die Mannschaftsleistung durch Vernetzung wichtig. Als Werkzeug hierfür nannte er die Digitalisierung. Sie könne das Fachwissen überall im Land zur Verfügung stellen. Insbesondere die Hospiz- und Palliativversorgung werde durch eine vernetzte Digitalisierung verbessert. Als zweite Herausforderung für die Zukunft nannte Minister Gröhe die Nachwuchskräftesicherung. Weiterhin sei für die Modernisierung der Grundlagen die Novellierung der GOÄ längst überfällig. Der Minister stellte in Aussicht, dass er den gemeinsamen Vorschlag von PKV und Ärzteschaft bis zum Ende des Jahres erwarte.

Ulrich Scholten, Oberbürgermeister der Stadt Mülheim an der Ruhr, sprach der PVS seine Anerkennung aus. Sie stehe seit Jahrzehnten für hohe Kompetenz, Professionalität und Wirtschaftlichkeit und könne stolz zurück und zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Dr. med. dent. Mathias Höschel, MdB, 1. Vorsitzender des PVS Rhein-Ruhr/Berlin-Brandenburg e.V., konnte zahlreiche Gäste der Krankenkassen, Kammern und Verbände sowie Vertreter des Land- und Bundestages begrüßen, darunter Rudolf Henke, MdB, Astrid Timmermann-Fechter, MdB, der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst, ebenso Dr. Frank Bergmann, Vorsitzender der KV Nordrhein, sowie der Landesgeschäftsführer der Barmer GEK Heiner Beckmann und die Vertreter der Apo Bank, darunter der Vorstandsvorsitzende Ulrich Sommer und Bereichsdirektor Georg Hessbrügge.

Er skizzierte kurz die Entwicklung des Unternehmens. 1927 begann die PVS als berufsständische Organisation die Interessen der Ärzteschaft als eingetragener Verein zu fördern. Heute ist die einst kleine Geschäftsstelle zu einer der größten Verrechnungsstellen in Deutschland mit 700 Arbeitsplätzen angewachsen und betreut 8.500 Kunden. Der 1. Vorsitzende betonte, dass die Unternehmensgewinne für Investitionen in die Zukunft genutzt würden. So entstünden 160 neue Arbeitsplätze am Standort durch einen Neubau auf dem Betriebsgelände.

„Mit dem Know-how unserer Geschäftsstellen verfügen wir heute über eine maximale Kompetenz in der privaten Honorarabrechnung. Jährlich bearbeiten wir 6,45 Millionen Rechnungen mit einem Honorarvolumen von 1,22 Milliarden Euro und einer Realisierungsquote von 99,8 % - ein Beleg für die Effizienz unseres Systems“, beschrieb Gerd Oelsner, Geschäftsführer der PVS holding, den Leistungsumfang des Konzerns. Die PVS sei als starker Partner im Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken. Sie arbeite gemeinsam im Namen ihrer Mitglieder, den Ärzten und deren Patienten für ein zukunfts- und leistungsfähiges Gesundheitswesen in Deutschland. Ihr Patienten-Portal und das PVS dialog-System seien vorbildlich. So übernimmt die PVS heute die Vorreiterrolle in der Digitalisierung von Gesundheitsdaten. Die Maxime des Unternehmens „GEMEINSAM BESSER“ sei auch ein Versprechen an die Kunden, versicherte Gerd Oelsner.

 


Datum: 16.05.17